Taizé liegt in Frankreich, in Südburgund. Dort gründete Frère Roger 1940 mit 25 Jahren eine internationale ökumenische Gemeinschaft. Im 2. Weltkrieg kam er Flüchtlingen zu Hilfe. Mit der Zeit schlossen sich viele Frère Roger an. Die Brüder leben sehr einfach und legen ihr Leben in Gottes Hände. Sie nehmen keine Spenden oder Geschenke an, sondern leben nur allein von ihrer Arbeit. Heute leben in Taizé ungefähr 100 Brüder die aus mehr als 25 verschiedenen Ländern kommen. Sie sind hauptsächlich Katholiken oder Potestanten.
Von Anfang Februar bis Mitte November kommen jede Woche Jugendliche aus verschiedenen Erdteilen nach Taizé. In manchen Sommerwochen kommen sogar mehr als 5000 Jugendliche aus 75 Ländern zusammen. Sie suchen in Gemeinschaft mit vielen anderen nach dem Sinn ihres Lebens und dem Glauben zu Gott. In Taizé kommen alle mit den 70 Brüdern dreimal am Tag zum gemeinsamen Gebet zusammen. Das Gebet besteht aus vielen Gesängen und einer Zeit der Stille. Die Jugendlichen treffen sich zweimal am Tag in kleinen Gruppen um eine Bibelstelle zu besprechen. Man kann auch eine Woche ganz in die Stille gehen und über sein Leben nachdenken. In Taizé hören alle einander zu und man trifft auf die verschiedensten Religionen und Kulturen. Das Ziel ist Liebe und Einheit unter den Menschen. Die Jugendlichen nehmen ihre Erfahrungen die sie in Taizé gemacht haben mit nach Hause.
Für seinen Einsatz für Frieden erhielt Frère Roger den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, den Unesco-Preis für Friedenserziehung und den Internationalen Karlspreis der Stadt Aachen.
Ich danke Sarah Baumann und Linnea Speck für eure Mithilfe!! :-)